Livebericht Orbit Culture (mit Gaerea ) |
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| Ein Livebericht von Lestat aus Frankfurt am Main (Batschkapp) - 01.11.2025 (682 mal gelesen) |
| GAEREA feierten bereits eine erfolgreiche Headlinertour im Frühjahr, jetzt legen sie mit der Tour als Vorband zu den Senkrechtstartern von ORBIT CULTURE nochmals einen drauf, die mit "Death Above Life" zuletzt ein weiteres Meisterwerk veröffentlicht haben. Heuer suchten sie mit ATLAS im Gepäck die Batschkapp auf. Das Konzert ist seit Wochen ausverkauft, was eine gute Stimmung verspricht. Wer in der Batschkapp schon einmal war, wenn sie ausverkauft ist, weiß, dass Sardinenbüchsenfeeling angesagt ist. An einen Platz in vorderer Reihe ist nicht zu denken, und auch hinten in Richtung Bar ist kein Durchkommen mehr. Dies gilt umso mehr, als dass ich das "Glück" hatte, dass die U-Bahnlinie hin zur Batschkapp derzeit unter Bauarbeiten leidet und wie üblich der Schienenersatzverkehr nicht funktioniert hat. Aber als ob dies den Abend nicht schon genug eingetrübt hätte: Spontan wurde der Beginn von ATLAS auf 18:30 Uhr vorverlegt. Die Hoffnung, von der Band zumindest noch ein paar Töne mitzubekommen, war damit leider dahin. Setlist: 01. Hellbound 02. Submerged 03. Hope Shatters 04. World Ablaze 05. Unknown 06. Wilted Flower 07. Laude 08. Mirage Gegen halb neun entern bereits ORBIT CULTURE die Bühne - wir erinnern uns: Der ganze Abend hat schließlich auch eine halbe Stunde früher als geplant angefangen. Mit 'Death About Life' gibt es den Titeltrack ihrer aktuellen Veröffentlichung auf die Ohren, der mit seinem Aufbau natürlich perfekt als Opener passt. Was sich dann entwickelt ist so ziemlich die fetteste Lichtshow, die ich seit Jahren zu sehen bekommen habe. Außer bei den Ansagen oder bei Soli bleibt die Band im Dunkeln, der Fokus liegt auf der Stimmung. Daraus entwickelt sich ein Gesamtkunstwerk aus Musik und Licht, das seinesgleichen sucht. Mit 'The Storm' und 'The Tales Of War' folgen zwei weitere Lieder der "Death About Life", bevor Niklas sich zu einer ersten Ansage hinreißen lässt. Insgesamt zeigt er ein ziemlich gutes Gespür für die Stimmung. Die Ansagen sind manchmal etwas ausschweifender und manchmal kurz und knapp, immer wieder gibt es aber auch mehrere Lieder am Stück ohne Unterbrechung. Bei Liedern wie 'Bloodbound' kocht die Stimmung über und Moshpits durch die halbe Halle entstehen. Nach guten 90 Minuten endet die Show mit 'Vultures Of North', was nochmals heftigst abgefeiert wird. Ein wenig wie nach einem Rausch fällt man auf den harten Boden der Realität: Die Show ist nach diesem Kracher tatsächlich zu Ende, keine Zugabe, nur ausgedehntes Verabschieden von den Fans. Setlist: 01. Death Above Life 02. The Storm 03. The Tales Of War 04. North Star Of Nija 05. I, The Wolf 06. From The Inside 07. The Shadowing 08. Bloodbound 09. Nerve 10. While We Serve 11. Hydra 12. Vultures Of North Im Fazit muss man sagen, dass das Bandpaket einen unglaublichen Abend beschert hat und alle Erwartungen noch übertroffen wurden. |
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